Freitag, 22.06.2018 12:47 Uhr

Studienabbrecher gehen ins Hotel

Verantwortlicher Autor: Raimund Förg Graben - Neudorf, 05.12.2017, 12:43 Uhr
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Graben - Neudorf [ENA] Wenn Studienabbrecher lieber ins Hotel gehen: Azubis vertrauen auf Hotelkarriere bei H-Hotels. Abstimmung mit Füßen: Warum startet soviel Studienabbrecher ihre Karriere im Hotel? Bei den H-Hotels fällt folgendes auf: Das familiengeführte Unternehmen mit 60 Häusern und stattlichen 406 Millionen Euro Jahresumsatz, Platz 5 der Hotelketten in Deutschland, übt eine respektable Anziehungskraft auf junge Leute aus.

Zahlreiche Standorte, dezidiertes Employer Branding mit freundschaflich-familiärem Umgang und zahlreichen Karrieremöglichkeiten sowie Expansion mit interessanten Konzepte von Topklasse (Hyperion) bis Budget (H2) und Low Budget (H.ostel) ergeben offenbar die richtige Mischung. Über 100 junge, aktive Leute aus über 19 Nationen absolvieren nun ihre ersten Tage im „Boot Camp“ im H+ Hotel Leipzig-Halle. Auch bei steigendem Selbstbewusstsein, unter den Top 10 Hotelketten gibt es nur wenige in kompletten Familienbesitz, ist dieser Vertrauensbeweis besonders wichtig: Längst müssen sich die Arbeitgeber bei den jungen Nachwuchskräften bewerben, nicht umgekehrt.

„Für uns ist es ganz wichtig, dass Sie sich für uns entschieden haben“, bekannt Sarah Sigloch, Vice President Human Resources, freimütig vor dem Azubi-Auditorium. Zum zweiten Mal werden nun die neuesten Kolleginnen und Kollegen in vier Tagen auf ihre Ausbildung vorbereitet. Ein „Boot Camp“ ist längst noch keine Selbstverständlichkeit in der Hotellerie - schrittweise an den Ausbildungsalltag heranführen und vor allen Dingen das Netzwerk fördern. Inhomogen für die Hotellerie selbst sind auch die Reihen der neuesten Talente: Von „Sweet“ 16 bis stattlichen 44 Lenzen reicht das Altersspektrum dieses Jahrganges.

Etliche Studienabbrecher sehen in den jeden Tag neuen Herausforderungen ihre Bestimmung, bloß gelangweilte 9 to 5 Couchpotatos mit Akadmerikerabschluss zu werden. Unter den jungen Leuten waren selbst schon drei Toptalente, die langfristig eine gehobene Managementposition im Auge haben. Wer sich unter die Hoffnungsträger mischt, denkt nicht mehr an herbeigeschriebene Imageprobleme. Glänzende Augen, Begeisterung für den hohen Grad der Digitalisierung, H-Hotels ist Primus in Sachen Direktbuchung, Smartphone-Check-in und Intranet-basierter Teamkommunikation, und der Chancen bei einem inhabergeführten Mittelständler aufzusteigen sind die Merkmale von Sternstunden in der Hotellerie.

Wer es dann noch schaft wie Melanie Kurz im zweiten Lehrjahr den unternehmensinternen, Young Star Award, zu gewinnen, kann sich wirklich über eine Traumposition nach der Prüfung freuen; eine Jobgarantie ist für jeden versprochen. Der Azubi-Jahrgang 2017 der H-Hotels steht stellvertretend als Paradebeispiel für die Zukunftsfähigkeit einer großartigen und abwechslungsreichen Wachstumsbranche. 106 neue Imageträger machen sich daran, die wunderbare Welt der Hotellerie weiter voran zu treiben.

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